Ich kenn nur die Netten

Dass das Netz auch Schattenseiten hat, ist unbestritten. Neben all dem Schönen erblühen auch die dunklen Pflanzen, der Hass, der Neid, Bosheit und Besserwisserei, Stalking, Populismus und dunkle Begierden. Bei manchem Beitrag sieht man buchstäblich den armen Nerd vereinsamt im Sessel mit seiner Chipstüte vor dem Rechner vor sich sitzen. Ich dachte immer: Das hat

Digitale Kirche

Da entbrennt im Netz ein Streit: Wolfgang Huber, ehemals Ratsvorsitzender der EKD, warnt vor der “Twitter-Falle”: Die Kirche dürfe nicht denken, sie sei beständig neu, wenn sie sich digitalen Trends anschließe. Sie müsse ein Ort sein, an dem sich Menschen begegnen und sich nicht durch Twittern aus dem Weg gehen. Und das Netz läuft Sturm.

Von der Reduktion der Worte

Twitter macht es vor: Wenn du etwas zu sagen hast, tu es in 140 Zeichen. Das ist der Zauber, das macht Twitter so schnell und so effektiv. Bei echten Twitter-Freunden kam die Aufstockung auf 280 Zeichen nicht gut an. Das geht am Medium vorbei, dafür ist Twitter nicht gemacht. Die Schwatzhaften sollen sich woanders austoben.

Ein komisches Jahr……

Jahre, an die wir uns erinnern, sind ja meist solche mit einschneidenden Veränderungen: 1986 habe ich meinen Sohn zur Welt gebracht, 1996 geheiratet. 2006 starb mein geliebter Schwiegervater, 2016 meine Mutter. 2007 habe ich mein Volontariat begonnen. 2014 hatte ich eine große OP, die mich neu ins Leben brachte. Das war nicht das Jahr meiner

Des Tages Losung

Nun ist es tatsächlich zu Ende: Mein Projektjahr zur Tageslosung. Jeden Morgen ein kleiner Impuls auf Twitter und Instagram, das Bibelwort auf einem Bild. Ein schöner Reigen ist entstanden mit immer mal wieder nicht alltäglichen Bildern, mit immer mal wieder Schwarzbrot-Losungen, mit dunklen und hellen Tagen. Es ist ein Reigen des Lebens. Im Ringen um

Wunder

Wer mit Wunder immer noch das Wandeln über Wasser verbindet, ist ein armes Schwein. Jeder neue Tag ist ein Wunder. Unfassbar schön ist es, wie die Sonne sich über den Horizont schiebt. Und am Abend kehrt jedes normal-einfühlsame Herz zur antiken Weltvorstellung zurück: Die Sonne versinkt im Meer, das sieht man doch. Ein neuer Tag